Baukultur in den Medien: Nachkriegsmoderne (2014)

Im Umlauftank von Ludwig Leo (Foto © Studierende des Masterstudiengangs Kulturjournalismus/UdK Berlin)

Im Umlauftank von Ludwig Leo (Foto © Studierende des Masterstudiengangs Kulturjournalismus/UdK Berlin)

Dem Thema „Nachkriegsmoderne“ widmete sich der Masterstudiengang Kulturjournalismus der UdK Berlin im Jahr 2014. Die bauhistorische Entwicklung Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg zeigte Prof. Dr. Kerstin Wittmann-Englert in einem einführenden Vortrag, wobei auch nicht realisierte Planungen wie beispielsweise der große Stadtentwicklungsplan von Hans Scharoun angesprochen wurden. Die Entwürfe und Skizzen Scharouns konnten im Anschluss im Baukunstarchiv im Original betrachtet werden. Die Ergebnisse des politischen und auf architektonischer Ebene ausgetragenen Wettstreits zwischen Ost und West, die Stalinallee und das Hansaviertel wurden besichtigt und hinsichtlich ihrer städtebaulichen Anlage wie auch die unterschiedliche Wohnungsplanung diskutiert. Weitere Exkursionspunkte waren die Kinolandschaft auf dem Kurfürstendamm, die in der Nachkriegszeit einen wichtigen und hochfrequentierten kulturellen Raum darstellte, sowie die Gedächtniskirche von Egon Eiermann, der Umlauftank von Ludwig Leo und die Baustelle des ehemaligen Amerikahauses, das zum Ausstellungsraum für Fotografie umgewandelt wurde. Entstanden sind in Kooperation mit dem rbb der Film „Mehr Kiez als Quartier – Berlins Märkisches Viertel“, eine Beilage zur TAZ mit dem Titel „Brutal Utopisch Sozial“ und eine Sendung für den Wellenreiter des Uni-Radios.