Inspiration Bauhaus. Aspekte zur kulturhistorischen und bildnerischen Wirkungsgeschichte

Foto © Wüstenrot Stiftung

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Die Wüstenrot Stiftung veranstaltet mit verschiedenen Kooperationspartnern in loser Folge Symposien zu aktuellen Fragen der Fotografie. Das zweitägige Fotosymposium 2019, das gemeinsam mit dem Museum für Photographie in Braunschweig veranstaltet wurde, widmete sich im Jubiläumsjahr der Wirkungsgeschichte des Bauhauses in der zeitgenössischen Fotografie.

Das Symposium

Das Bauhaus (1919-1933) gehört zu den visionären und wegweisenden gestalterischen Bewegungen der Moderne. Bis heute findet eine vielgestaltige Auseinandersetzung mit der Architektur und dem Produktdesign dieser Institution statt. Im Bereich der zeitgenössischen dokumentarischen und künstlerischen Fotografie erscheint die Wahrnehmung und metaphorische Übersetzung der Bauhausarchitekturen im Kontext des Modernismus als ein konzeptuell vielschichtiges Thema.

Berlin/München) „Die Moderne in schwarz-weiß – Architekturfotografie der Nachkriegsmoderne von Sigrid Neubert“, Anne Wriedt (Kunsthistorikerin, Braunschweig) „Bauhaus Now: Internationale Projekte, Rezeption und Medienrealitäten“, Heike Hanada (Architektin und Künstlerin, Berlin) „Bauhausmuseum/Museumsneubau in Weimar“ sowie Jens Weber und Andreas Wolter (Kommunikationsdesigner, Weimar) „Impuls Bauhaus – mediale inszenierte Vermittlung im musealen Kontext“. Den Abschluss bildete eine anregende Diskussion mit allen Teilnehmern des Symposiums.

Über die Wirkungsgeschichte des Bauhauses sprachen und diskutierten am 18. und 19. Mai 2019 im Braunschweiger Kunstverein, Haus Villa Hospes, zwölf Experten/innen aus den verschiedenen Bereichen.

Der erste Tag der Veranstaltung befasste sich mit dem Bauhaus in seiner Zeit und als Inspirationsquelle für Fotografen und Künstler bis heute. Es gab Vorträge von Prof. Dr. Anja Baumhoff, (Kunsthistorikerin, Hannover) „Frauen am Bauhaus – Revisionen der Kunstgeschichte“, Prof. Dr. Rolf Sachsse (Künstler und Kunsthistoriker, Saarbrücken/Bonn) „Fotografien von Bauhaus-Architektur. Ikonische Muster einer Marke“, Barbara Hofmann-Johnson (Kunsthistorikerin, Braunschweig) „Bauhausarchitektur im Bild der Fotografie, Beispiele der Kunst des 20. Jh.“, Heidi Specker (Künstlerin, Leipzig) „SAAT SEED“ und Christof Klute (Künstler, Köln) „L’Esprit Moderne – Werkgruppen zur Architektur des Modernismus“.

Am zweiten Tag standen die Wirkungsgeschichte in der Nachkriegsmoderne und die Verantwortung durch das kulturelle Erbe Bauhaus im Mittelpunkt der Veranstaltung. Es folgten Vorträge von Irmel Kamp (Künstlerin, Aachen) „Die weiße Stadt, Tel Aviv“, Dr. Frank Seehausen (Architekt und, Berlin/München) „Die Moderne in schwarz-weiß – Architekturfotografie der Nachkriegsmoderne von Sigrid Neubert“, Anne Wriedt (Kunsthistorikerin, Braunschweig) „Bauhaus Now: Internationale Projekte, Rezeption und Medienrealitäten“, Heike Hanada (Architektin und Künstlerin, Berlin) „Bauhausmuseum/Museumsneubau in Weimar“ sowie Jens Weber und Andreas Wolter (Kommunikationsdesigner, Weimar) „Impuls Bauhaus – mediale inszenierte Vermittlung im musealen Kontext“. Den Abschluss bildete eine anregende Diskussion mit allen Teilnehmern des Symposiums.