Kunst und Kultur: Einführung

Stoffmuster aus der Sammlung der ehemaligen Pausa-Werke (Foto: Engelbert Schramm © Wüstenrot Stiftung)

Um materielles und immaterielles Kulturgut zu erhalten, zu erforschen und zu vermitteln, unterstützt die Wüstenrot Stiftung Museen und Sammlungen beim Umgang mit ihren Beständen, oft um verborgene und wenig bekannte Schätze aus Depots und Archiven hervorholen und für die Allgemeinheit zugänglich machen zu können.

Die Projekte des Kunst- und Kulturprogramms zielen somit sowohl auf die physische Erhaltung als auch auf die Sicherung und Verankerung kultureller und künstlerischer Leistungen im Gedächtnis der Gesellschaft ab. Wie auch im Denkmalprogramm liegt ein Fokus dabei auf Kulturgütern des 20. Jahrhunderts – besonders derjenigen, die nach 1945 entstanden sind.

Zu unseren Projekten zählen u. a. das Ausstellungs- und Publikationsprojekt zum Architekten Otto Bartning in Kooperation mit der Akademie der Künste in Berlin, das Forschungs-, Ausstellungs- und Publikationsprojekt zum Architekten und Ingenieur Frei Otto in Kooperation mit dem Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau und das Projekt „SOS Brutalismus“ in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum. Letzteres hat zum Ziel, durch eine internationale Online-Bestandsaufnahme zum Brutalismus in der Architektur, eine gedruckte Publikation und eine große Ausstellung das Denkmalbewusstsein für brutalistische Bauten zu aktivieren und die Forschung zum Brutalismus fortzuführen.

Zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses auf dem Gebiet der Dokumentarfotografie vergibt die Wüstenrot Stiftung bereits seit 1994 in Kooperation mit dem Museum Folkwang den „Dokumentarfotografie Förderpreis“.