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Ausstellung: SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster! / Ruhr-Universität Bochum
Ein gemeinsames Projekt des Deutschen Architekturmuseums und der Wüstenrot Stiftung, erweitert durch die Ausstellung »RUB: brutal schön?« von Studierenden der Ruhr-Universität Bochum

26.09.201924.11.2019

(Foto © Bill Lebovic / Library of Congress 1981 (public domain)

Erstmals wird die brutalistische Architektur der 1950er bis 1970er Jahre im weltweiten Überblick gezeigt. Der Begriff Brutalismus bezieht sich nicht auf das Wort „brutal“, sondern auf „béton brut“, den französischen Ausdruck für Sichtbeton. Brutalistische Architektur zelebriert das Rohe, die nackte Konstruktion und ist enorm fotogen. Viele sehen darin jedoch Betonmonster, über die man leidenschaftlich streiten kann. Die oft spektakulär-expressiven Bauten entstanden in einer Zeit der Experimente und des gesellschaftlichen Aufbruchs. Heute droht etlichen der Abriss. Die Rettungskampagne #SOSBrutalism mit einer Datenbank zu über 1000 Bauten erweitert daher die Ausstellung ins Internet. In ungewöhnlich großen Modellen und Betongüssen werden in der Ausstellung viele Neuentdeckungen präsentiert, darunter Bauten aus Japan, Brasilien, dem ehemaligen Jugoslawien, Israel und Großbritannien, wo der New Brutalism von Alison und Peter Smithson erfunden wurde.

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Ausstellung: 26.09.2019 – 24.11.2019, Do–So, 10–18 Uhr
Eröffnung: 25.09.2019

17.30 Uhr
Ausstellung »RUB: brutal schön?«, erarbeitet von Studierenden des Kunstgeschichtlichen Instituts unter der Leitung von Prof. Dr. Cornelia Jöchner, Universitätsbibliothek, Erdgeschoss, Begrüßung durch die Direktion der Universitätsbibliothek

19.00 Uhr
Eröffnung der Ausstellung »SOS Brutalismus«, Begrüßung durch die Kanzlerin der RUB, Dr. Christina Reinhardt, und DAM-Kurator Oliver Elser, Musisches Zentrum der RUB

Ort: Musisches Zentrum der Ruhr-Universität Bochum
Universitätsstr. 150
44801 Bochum

Details

Beginn:
26.09.2019
Ende:
24.11.2019
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