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Zukunftsfragen der Gesellschaft:
Demokratie, Quo Vadis
Eine Veranstaltungsreihe der Wüstenrot Stiftung

19.03.2020

Foto Stefan Maria Rother © Wüstenrot StiftungFoto Stefan Maria Rother © Wüstenrot Stiftung

Stefan Maria Rother © Wüstenrot Stiftung

∣ THEA DORN IM GESPRÄCH MIT HERFRIED MÜNKLER UND MARINA WEISBAND ∣

Die Volksparteien stecken in der Krise. Was bedeutet dies für die parlamentarische Demokratie, die darauf beruht, dass alle Bürger sich von unterschiedlichen Parteien hinreichend repräsentiert fühlen? Müssen wir im digitalen Zeitalter mehr direkte Demokratie wagen oder verkommt Politik damit zur Voting-Show? Geht künftig alle Macht vom Erregungssturm aus? Was bedeutet es, wenn im Kontext der Klimadebatte Zweifel laut werden, dass demokratische Entscheidungsverfahren noch geeignet sind, um die Probleme, vor denen unsere Gesellschaft steht, zu lösen?

Thea Dorn
Studium der Philosophie und Theaterwissenschaft. Schriftstellerin und Philosophin; schrieb preisgekrönte Romane, Drehbücher und Essays, darunter die Bestseller „Die deutsche Seele“ (mit R. Wagner) und „deutsch, nicht dumpf. Ein Leitfaden für aufgeklärte Patrioten“. Langjährige Moderatorin von „Literatur im Foyer“ (SWR), seit 2017 Mitglied im „Literarischen Quartett“ (ZDF). In den aktuellen gesellschaftlichen Debatten ist Thea Dorn eine der markantesten und pointiertesten Stimmen ihrer Generation.

Prof. Dr. Herfried Münkler
Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie. Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. 1992–2018 Inhaber des Lehrstuhls Theorie der Politik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Forschungsschwerpunkte: Politische Theorie, Ideengeschichte und Kulturforschung, Theorie und Geschichte des Krieges sowie Risiko und Sicherheit als soziopolitische Kategorien. Preis der Leipziger Buchmesse für „Die Deutschen und ihre Mythen“; 2019 erschien „Abschied vom Abstieg“.

Marina Weisband
Studium der Psychologie. Von 2011 bis 2012 politische Geschäftsführerin der Piratenpartei Deutschland, zuständig für die Meinungsbildung innerhalb der Partei und für die Repräsentation nach außen. Im Buch „Wir nennen es Politik“ schildert sie für Politik-Neueinsteiger die Möglichkeiten neuer demokratischer Formen durch Nutzung des Internets. Seit 2014 leitet sie bei politik-digital e. V. ein Projekt zur politischen Bildung und liquid-demokratischen Beteiligung von Schülern und Schülerinnen an den Regeln und Angelegenheiten ihrer Schulen (“aula”).


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Veranstaltung: 19.03.2020, 19:30
Kostenfreie Anmeldung bis 16. März
Ort: Theaterhaus Stuttgart
Siemensstrasse 11
70469 Stuttgart

 

 

Details

Datum:
19.03.2020
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