Otto Bartning (*1883, † 1959) ist vor allem als Baumeister evangelischer Kirchen und „eigentlicher Vater des Bauhausgedankens“ (Oskar Schlemmer, 1925) bekannt. Wenig bekannt sind hingegen seine Vielseitigkeit – neben Kirchenbauten errichtete er auch Sozial- und Siedlungsbauten, Einzelwohnhäuser, Fabrikanlagen und Inneneinrichtungen – und seine Rolle als Organisator, Programmatiker und Theoretiker.

Eine durch die Wüstenrot Stiftung in Kooperation mit der Akademie der Künste in Berlin initiierte Ausstellung mit Begleitpublikation ermöglicht erstmals die umfassende Vorstellung des Gesamtwerks dieses Architekten – nicht zuletzt eine Würdigung von Bartnings Beitrag zur Entwicklung des Kirchenbaus im 20. Jahrhundert. Unterstützt wird das Projekt vom Otto- Bartning-Archiv an der Technischen Universität Darmstadt.

  • Foto © Otto-Bartning-Archiv der TU Darmstadt