Wohnatlas (Teil 2) (Broschüre)
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Beschreibung
Herausgegeben von der Wüstenrot Stiftung und dem Kuratorium Deutsche Altershilfe, 19 Seiten.
Eine gemeinsame Veröffentlichung der Wüstenrot Stiftung und des Kuratoriums Deutsche Altershilfe, Ludwigsburg/Köln, 2014.
ISBN 978-3-933249-90-6
Das Kuratorium Deutsche Altershilfe und die Wüstenrot Stiftung haben in einem Kooperationsprojekt mit dem Titel „Wohnatlas – Rahmenbedingungen der Bundesländer zur Gestaltung altersgerechter Wohnmöglichkeiten“ einen Überblick über die unterschiedlichen Rahmenbedingungen der einzelnen Bundesländer beim „Wohnen im Alter“ erarbeitet.
Der „Wohnatlas“ stellt kein Ranking zu den altersgerechten Wohnstrukturen und Rahmenbedingungen in den Bundesländern her. Es geht nicht um eine vergleichende und sortierende Bewertung der Länderrahmenbedingungen zum „Wohnen im Alter“. Ein solches umfassendes Ranking wäre aufgrund der rudimentären Datenlage kaum möglich und würde außerdem den unterschiedlichen Strukturen in den Ländern nicht gerecht.
Der „Wohnatlas“ versucht stattdessen, vor allem Transparenz zu schaffen, welche Wege bei der Stärkung altersgerechter Wohn- und Versorgungsstrukturen beschritten wurden, und den Erfahrungsaustausch unter den Ländern anzuregen. Auf dieser Grundlage sollen Impulse gesetzt werden, erfolgreiche Handlungsansätze zu verbreiten.
Um die Rahmenbedingungen der Länder zu eruieren, wurden umfassend Primär- und Sekundärquellen der einzelnen Bundesländer gesichtet, zwei Länderaustauschrunden organisiert, bei denen die Ergebnisse diskutiert und weitere Informationen eingeholt wurden, sowie eine schriftliche Befragung durchgeführt.
Die vielfältigen Ergebnisse dieser Recherchen sind im ausführlichen Ergebnisbericht dokumentiert.
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Begegnung entsteht nicht einfach so. Sie braucht Orte, an denen Menschen zusammenkommen können. Gerade wenn gesellschaftlicher Zusammenhalt unter Druck steht, Debatten härter werden, Vertrauen schwindet. Was oft fehlt, sind Räume, in denen wir uns wirklich begegnen.
Dritte Orte schaffen genau das: offene Treffpunkte ohne Hürden. Hier wird Gemeinschaft gelebt und Demokratie im Alltag erfahrbar. Damit das so bleibt, brauchen sie Aufmerksamkeit und Unterstützung.
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Zukunftsfragen der Gesellschaft:
Demokratie unter Spannung – Wählerwille, Rechtsstaat und Politik
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Demokratie lebt davon, dass die Stimme der Menschen zählt und staatliche Institutionen ihr Handeln nachvollziehbar begründen. Doch genau dieses Vertrauen scheint zu schwinden. Viele Bürger:innen haben den Eindruck, dass Entscheidungen parteistrategisch getroffen werden und zudem häufiger korrigiert, gebremst oder juristisch eingehegt werden – während sich ihr Wählerwillen darin kaum noch widerspiegelt.
Gleichzeitig wächst die Sorge um den Schutz der demokratischen Ordnung. Populistische Parteien gewinnen an Gewicht, Diskussionen an Schärfe. Gerichte greifen ein, politische Konflikte werden zu rechtlichen Auseinandersetzungen. In Deutschland wie international zeigt sich: Demokratie ist kein ruhiger Konsensraum, sondern ein Ort wachsender Spannungen.
Der Gesprächsabend geht einer zentralen Frage unserer Zeit nach: Haben Menschen noch das Gefühl, dass ihre Stimme wirklich zählt – oder erleben sie Demokratie zunehmend als etwas, das über ihre Köpfe hinweg organisiert wird? Sind fundamentale Spannungen Ausdruck einer lebendigen Demokratie oder stellen sie eine Bedrohung dar, der die „wehrhafte Demokratie“ entgegentreten muss? Und lässt sich der Erfolg populistischer Bewegungen auch als Reaktion auf ungelöste Spannungen verstehen?
🎙️ Thea Dorn im Gespräch mit:
Prof. Dr. Elisa Marie Hoven &
Prof. Dr. Philip Manow
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Gemeinschaft der Freunde
Deutscher Eigenheimverein e.V.
Hohenzollernstraße 45
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