ZukunftsWerkstattWohnbauen 2001 (Buch)
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somdn_product_pageBeschreibung
94 Seiten
Wüstenrot Stiftung [Hg.], Kristina Hasenpflug und Günter Pfeifer (Autoren), Ludwigsburg 2002, ISBN: 3-933249-53-8, kostenlos
Die dritte Sommerakademie der Wüstenrot Stiftung fand in Wismar, eine der alten Hansestädte an der Ostsee, zum Thema „Wohnen und Arbeiten im globalen Dorf“ statt. Das Planungsgebiet lag auf dem Brachgelände des Alten Holzhafens, das als Technologie- und Gewerbezentrum mit teilweiser Wohnnutzung ausgewiesen ist. Daher lag es nahe, die Verbindungen bzw. Auswirkungen der neuen Technologien auf die soziale Struktur der heutigen Gesellschaft und ihre Wohnbedürfnisse im Rahmen der Planungsaufgabe zu thematisieren.
Das Internet mit seinen Hyperlinks und Chatrooms spiegelt in gewisser Weise den modernen Lebensstil wider. Soziale Beziehungen werden frei gewählt, räumliche Entfernung spielt dabei keine Rolle. Die neue Lebensweise braucht eine neue Architektur, die häufig wechselnde und vielfältige Wohnbeziehungen ermöglicht, aber auch den modernen ästhetischen und ökologischen Anforderungen gerecht wird.
Die Aufgabenstellung wurde noch erweitert um die Anwendung innovativer Holzbauweise. Der Holzbau spielt in den neuen Bundesländern und hier vor allem im Norden fast keine Rolle, dabei bietet er sich wegen seiner Wirtschaftlichkeit vor allem für strukturschwache Gebiete an. Darüber hinaus lassen sich besondere Beziehungen zum Werkstoff Holz für Wismar und das Planungsgebiet herstellen. Zum einen liegt dieses auf dem Gelände des Alten Holzhafens, also einem traditionsreichen Umschlagplatz für den Handel mit dem Material, zum anderen befindet sich unweit, an einem benachbarten Hafenbecken ein Werk der Fa. Egger, einem der weltweit größten Holz verarbeitenden Betriebe und einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Stadt.
Siebzehn junge Architekten und Architektinnen suchten in drei Arbeitsgruppen nach innovativen Lösungen für diese komplexe Aufgabe. Die Gruppenarbeit wurde durch fünf Vorträge renommierter Referenten ergänzt und theoretisch unterfüttert.
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Wir veröffentlichen die Ergebnisse unserer Stiftungsarbeit, damit gute Ideen interdisziplinär verbreitet, diskutiert und weiterentwickelt werden können.
Unsere Publikationen gibt`s kostenlos als Print & Download unter:
🔗 wuestenrot-stiftung.de/publikationen
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Heute im Schaufenster:
📖 Einfach mal machen
Ein Praxisleitfaden für wirksames Engagement vor Ort
Ortsmitten als Zentren der Vernetzung und des Austauschs – das ist keine neue Idee. Doch wenn altbewährte Treffpunkte in Kneipen oder Cafés geschlossen haben und alltägliche Wege zur Nahversorgung in Randgebiete nur noch mit dem Auto erreichbar sind, werden auch Zufallsbegegnungen und geteilte Räume in den Ortskernen weniger.
Mit der Pilotphase „Ortsmitte 2.0“ hat sich die Initiative Silicon Vilstal aus Niederbayern gemeinsam mit ihrer Kommune und überregionalen Netzwerken auf den Weg gemacht, um innovative Ideen in ihrer Region auszuprobieren. Mit dem Selbstverständnis ihrer Region als „Reallabor“ werden ergebnisoffene und kooperative Prozesse vor Ort ermöglicht, die wirksame Angebote gestalten können.
Die Autorin und Prozessbegleitung Eva Clara Tenzler hat die Initiative und ihre Partnerstrukturen im Rahmen eines Fellowships der Wüstenrot Stiftung während der Pilotphase wissenschaftlich begleitet, um Gelingensbedingungen und Hürden dieser Zugangswege zu ermitteln. Gemeinsam mit den Akteuren ist daraus EINFACH MAL MACHEN -Ein Praxisleitfaden für wirksames Engagement vor Ort entstanden, der Handlungsimpulse für zivilgesellschaftliche Initiativen bündelt, die gemeinsam mit ihrer Kommune aktiv werden möchten. Neben dem konkreten Erfahrungswissen aus den umgesetzten Projekten markiert die Publikation zehn bewährte Praxiswegweiser der Mitmachinitiative, um Vorhaben wirksam umzusetzen.
#wuestenrotstiftung #publikationen
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Heute im Schaufenster:
📖 Neu im Dorf
Wie der Zuzug das Leben auf dem Land verändert
Seit einigen Jahren ziehen die Menschen in Deutschland wieder häufiger aufs Land. Überfüllte Großstädte, steigende Mieten und der Trend zum Homeoffice machen den Umzug ins Grüne für viele attraktiv – vor allem für junge Familien. Das Berlin-Institut und die Wüstenrot Stiftung haben in der Analyse „Landlust neu vermessen“ die Wanderungsstatistiken der vergangenen Jahre untersucht. Darauf aufbauend beschreibt die Studie „Neu im Dorf“, wie der Zuzug das Leben auf dem Land verändert. Dazu haben wir sechs Gemeinden besucht und mit zahlreichen Menschen gesprochen.
Der Zuzug kann neuen Schwung in ländliche Gemeinden bringen, die vormals schrumpfende Einwohner:innenzahlen zu verzeichnen hatten. Doch neue Bewohner:innen bringt auch neue Herausforderungen. Welche Gemeinden besonders zulegen und wie es gelingt, das Zusammenleben zu gestalten, beschreibt die Studie: Neu im Dorf – Wie der Zuzug das Leben auf dem Land verändert.
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Heute im Schaufenster:
📖 Leben vor der Stadt.
Einfamilienhäuser als Möglichkeitsräume
Das Einfamilienhaus prägt unsere gebaute Umwelt wie keine andere Wohnform. Lange Zeit galt es als Wohnideal, doch heute steht es angesichts des demografischen Wandels, der Klimakrise und veränderter Lebensstile vor neuen Herausforderungen.
Dieses Buch dokumentiert das Forschungsprojekt „Leben vor der Stadt“ und entdeckt die verborgenen Chancen in bestehenden Einfamilienhausgebieten. Mit konkreten Beispielen und zukunftsweisenden Ideen lädt es Kommunen, Planer:innen, Architekt:innen und Bewohner:innen ein, das Einfamilienhaus als lebendigen Möglichkeitsraum neu zu denken.
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Gemeinschaft der Freunde
Deutscher Eigenheimverein e.V.
Hohenzollernstraße 45
D-71638 Ludwigsburg







