
Copyright: Foto © Kunstmuseum Stuttgart, Universität Stuttgart und Wüstenrot Stiftung
Sex positiver Feminismus und künstlerische Selbstdarstellungsstrategien auf Social Media
In unserer digitalisierten Gegenwart lässt sich ein neues feministisches Selbstverständnis erkennen: Mithilfe popkultureller Referenzen und einer scheinbar vulgären Bildsprache schaffen es junge Künstler:innen und Kulturschaffende, negative Ideen von Sexualität, Körperlichkeit und Weiblichkeit emanzipatorisch umzudeuten. In dem Podium diskutieren wir, welche Potentiale und Ausprägungen diese zeitgenössische Spielart des Feminismus mit sich bringt und von welcher Kritik – auch innerhalb anderer feministischer Bewegungen – sie begleitet wird.
mit:
Sonja Yakovleva Künstlerin
Dierk Höhne Kurator, Kunstmuseum Stuttgart
Agnieszka Roguski Kunst- und Performance-Theoretikerin, ABK Stuttgart
Eintritt frei
„Cancel Culture“- und Identitätsdebatte, Migration und Globalisierung, künstliche Intelligenz und Digitalisierung, Ökologie und Nachhaltigkeit – auch Kultureinrichtungen und Museen beziehen heute zu aktuellen gesellschaftlichen oder politischen Themen Stellung. Dreimal im Jahr werden in der Diskursreihe Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen eingeladen, Themen zu diskutieren, die noch nicht zu Ende gedacht sind, eine dringliche Relevanz besitzen oder eine Herausforderung darstellen.
Details
- Beginn:
- 29.04.2026, 19:00 Uhr
- Ende:
- 29.04.2026, 21:00 Uhr
VERANSTALTUNGSORT
Kunstgebäude Stuttgart
Schloßplatz 2, 70173 Stuttgart
