Über einen Zeitraum von drei Jahren untersucht das Projekt ausgewählte Best-Practice-Beispiele aus Deutschland und Europa – durch Vor-Ort-Begehungen, Experteninterviews und vergleichende Analysen. Zwei Projekte geben bereits heute einen Vorgeschmack auf das, was möglich ist:
Folkehuset Absalon, Kopenhagen – Eine ehemalige Kirche wurde zum pulsierenden Nachbarschaftstreff: mit gemeinschaftlichem Essen, Workshops und Konzerten. Ein flexibles Raumkonzept, ein gemeinschaftsbasierter Betrieb und eine kluge Mischung aus kommerzieller und gemeinnütziger Finanzierung machen das Modell erfolgreich.
Nachbarschaftsetage im BOB-Campus, Wuppertal – Aus einem Industrieareal wurde ein lebendiger Bildungs- und Kulturort. Die frühzeitige Einbindung der Nachbarschaft, professionelles Flächenmanagement und die Kombination aus dauerhaften und temporären Nutzungen sind die Schlüssel zum Erfolg.
Aus der Analyse solcher Projekte leitet RaumTeiler übertragbare Strategien und konkrete Handlungsempfehlungen ab – für unterschiedliche Gebäudetypen, für städtische wie ländliche Kontexte, für verschiedene Träger- und Finanzierungsmodelle.