Freiwilliges Soziales Jahr Kultur

Foto © LKJ Baden-Württemberg

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Das seit über 40 Jahren existierende Angebot des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) ist seit 2001 auch in kulturellen Einrichtungen möglich. Das identitätsstiftende und gemeinschaftsfördernde Bildungs- und Engagementangebot zielt auf junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren ab. Dabei schauen die Freiwilligen 365 Tage lang hinter die Kulissen und sind mit dabei, wenn spannende kulturelle Angebote geplant und realisiert werden. Sie übernehmen Verantwortung für ein eigenes Projekt und erhalten die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren, praxisnah zu lernen und sich auszuprobieren. Die Kultureinrichtungen gewinnen mit den Freiwilligen junge Mit- arbeiter/innen, die mit ihren Erfahrungen und ihrer Lebenswelt der für alle kulturellen Institutionen so wichtigen Zielgruppe der Jugendlichen zugehörig sind.

Die Wüstenrot Stiftung ermöglicht bereits seit 2010 jährlich bis zu sechzehn Kulturinstitutionen eine Einsatzstelle FSJ Kultur in Baden-Württemberg. Mit einer Einsatzstelle gefördert wurden 2016 und 2017 das Landesmuseum Württemberg, das Collegium iuvenum, die Scala Kultur gGmbH, das Ludwigs- burg Museum, das StadtPalais – Museum für Stuttgart, das Linden-Museum, das Literaturhaus Stuttgart, das Kunstzentrum Karlskaserne in der Region Stuttgart/Ludwigsburg, das Zentrum für Kunst und Medientechnologie, die Staatliche Kunsthalle in Karlsruhe, die Reiss-Engelhorn-Museen sowie die Kunsthalle in Mannheim.

Begleitet wird das FSJ Kultur von regelmäßigen Bildungstagen. Die Wüstenrot Stiftung ergänzt dieses Angebot mit jährlich einem Bildungstag und einer mehrtägigen Exkursion zum Themenfeld Architektur und Stadtplanung, um den Blick der Teilnehmer/innen für die gebaute Umwelt zu schärfen. Im Wechsel von Vorträgen, Besichtigungen und kreativen Programmphasen wird ihnen Basiswissen über Baukultur vermittelt.

Die Ausschreibung 2020 ist beendet.
Nach Sichtung der Bewerbungen setzen wir uns Mitte Februar 2020 mit Ihnen in Verbindung.

Das Bildungsprogramm „Baukultur – Architektur und Stadtplanung“