Freiraum und Lebensqualität in urbanen Stadtquartieren (Download)
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Herausgegeben von der Wüstenrot Stiftung, 231 Seiten, Ludwigsburg, 2022. ISBN 978-3-96075-025-3
Beschreibung
Wie können Städte baulich verdichtet und zugleich mit Blick auf ihre Grünflächen weiterentwickelt und qualifiziert werden? Wie können Verdichtung und qualitätvolles Grün als Einheit konzeptionell zusammengeführt werden? Diesem Spannungsfeld zwischen baulicher Verdichtung einerseits und Erhalt und Entwicklung von städtischem Grün mit seinen vielfältigen Funktionen andererseits widmet sich diese Studie. Übergeordnet geht es um die Frage, wie das Leitbild der doppelten Innenentwicklung idealerweise umgesetzt werden kann.
Untersucht werden insgesamt zehn Grün- und Freiräume in urbanen Stadtteilen und Quartieren in Deutschland, in der Schweiz, Frankreich, Großbritannien und Dänemark, die in den letzten 15 Jahren entstanden oder neu in Wert gesetzt worden sind. Anhand dieser Beispiele wird erörtert, wie es gelingen kann, eine hohe Lebensqualität für die Menschen und zugleich hohe Freiraumqualitäten für das Stadtquartier zu erreichen.
Ziel des Forschungsprojekts war eine praxisorientierte Analyse, die Empfehlungen für Planungskonzepte und -instrumente zur Sicherung und Aufwertung von Grün- und Freiräumen in verdichteten urbanen Quartieren ermöglicht. Die Fallbeispiele liefern Erkenntnisse darüber, wie es gelingen kann, Standortnachteile zu kompensieren und hohe Bebauungsdichten mit hohen städtebaulichen und freiraumorientierten Ansprüchen zu verbinden. Zugleich dient das Projekt dazu, die fachliche und kommunalpolitische Wahrnehmung zu schärfen – für das Thema und für die spezifischen Chancen und Perspektiven, die sich daraus für die Lebens- und Wohnumfeldqualität in Städten und Metropolen ergeben.
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Begegnung entsteht nicht einfach so. Sie braucht Orte, an denen Menschen zusammenkommen können. Gerade wenn gesellschaftlicher Zusammenhalt unter Druck steht, Debatten härter werden, Vertrauen schwindet. Was oft fehlt, sind Räume, in denen wir uns wirklich begegnen.
Dritte Orte schaffen genau das: offene Treffpunkte ohne Hürden. Hier wird Gemeinschaft gelebt und Demokratie im Alltag erfahrbar. Damit das so bleibt, brauchen sie Aufmerksamkeit und Unterstützung.
Die Kampagne „Dritte Orte für Begegnung“ macht ihre Bedeutung sichtbar – gemeinsam mit dem Statement „Dritte Orte sind für gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar.“
Statement lesen und teilen: www.dritte-orte.org
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Zukunftsfragen der Gesellschaft:
Demokratie unter Spannung – Wählerwille, Rechtsstaat und Politik
📍23.02.2026 Theaterhaus Stuttgart
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Demokratie lebt davon, dass die Stimme der Menschen zählt und staatliche Institutionen ihr Handeln nachvollziehbar begründen. Doch genau dieses Vertrauen scheint zu schwinden. Viele Bürger:innen haben den Eindruck, dass Entscheidungen parteistrategisch getroffen werden und zudem häufiger korrigiert, gebremst oder juristisch eingehegt werden – während sich ihr Wählerwillen darin kaum noch widerspiegelt.
Gleichzeitig wächst die Sorge um den Schutz der demokratischen Ordnung. Populistische Parteien gewinnen an Gewicht, Diskussionen an Schärfe. Gerichte greifen ein, politische Konflikte werden zu rechtlichen Auseinandersetzungen. In Deutschland wie international zeigt sich: Demokratie ist kein ruhiger Konsensraum, sondern ein Ort wachsender Spannungen.
Der Gesprächsabend geht einer zentralen Frage unserer Zeit nach: Haben Menschen noch das Gefühl, dass ihre Stimme wirklich zählt – oder erleben sie Demokratie zunehmend als etwas, das über ihre Köpfe hinweg organisiert wird? Sind fundamentale Spannungen Ausdruck einer lebendigen Demokratie oder stellen sie eine Bedrohung dar, der die „wehrhafte Demokratie“ entgegentreten muss? Und lässt sich der Erfolg populistischer Bewegungen auch als Reaktion auf ungelöste Spannungen verstehen?
🎙️ Thea Dorn im Gespräch mit:
Prof. Dr. Elisa Marie Hoven &
Prof. Dr. Philip Manow
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Gemeinschaft der Freunde
Deutscher Eigenheimverein e.V.
Hohenzollernstraße 45
D-71638 Ludwigsburg






Foto © Wüstenrot Stiftung
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