Land und Leute. Kleine Gemeinden bieten im Alter mehr? (Buch)
Vergriffen
somdn_product_pageHerausgegeben von der Wüstenrot Stiftung, 135 Seiten, Wüstenrot Stiftung, Ludwigsburg, 2008.
ISBN 978-3-933249-65-1
Beschreibung
Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Angebote, die Konzepte und auch die Probleme rund um das Älter werden und das im Alter zu Hause wohnen bleiben zwischen den Städten, ihrem Umland und den ländlichen Gebieten nur wenig. Dennoch stehen die Verantwortlichen in vielen kleinen Gemeinden und Städten angesichts der demografischen Entwicklungen vor besonders schwierigen Aufgaben, vor allem, weil sich hier verschiedene Prozesse überlagern können. Die an den Ausbildungs- und Arbeitsplatzangeboten orientierte Abwanderung der Jüngeren, die Folgen des wirtschaftlichen Wandels für die regionale und strukturelle Verteilung von Arbeitsplätzen, die Nachfolgeproblematik in vielen von Inhabern geführten Geschäften und Betrieben sowie die Konzentrationsprozesse im Einzelhandel kumulieren bis zum Zusammenbruch der Nahversorgung bei den Gütern des täglichen Bedarfs.
Ältere Menschen ohne Auto sind angesichts der Ausdünnung des ÖPNV davon oft als Erste betroffen. Zugleich erhöht eine schlechte Versorgungslage für die konsumstärkeren, jüngeren Haushalte mit Kindern den Druck zur Abwanderung in verdichtete Siedlungsräume noch weiter. Eine überdurchschnittliche Dynamik in der Veränderung des Altersaufbaus der Bevölkerung ist die Folge. Kleine Gemeinden und Städte sind vor diesem Hintergrund auf die Weiterentwicklung der Angebote rund um das Wohnen im Alter angewiesen. Der Spielraum für echte Innovationen ist begrenzt; deshalb kommt es darauf an, vorhandene Chancen, Möglichkeiten und Ressourcen in integrativen Ansätzen neu zu bündeln.
Die Wüstenrot Stiftung hat die Lebenssituation und die Lebensqualität älterer Menschen in kleinen Gemeinden im Mai 2007 in einer Fachveranstaltung aufgegriffen, in der von Architekten, Altenhilfeträgern und Vertretern der Kommunen die Perspektiven des Wohnen(bleiben)s älterer Menschen in kleinen Gemeinden diskutiert wurden. Aktuelle Beispiele verdeutlichten das Spektrum der heute bereits bestehenden Chancen. Die Inhalte und Ergebnisse der Veranstaltung wurden in dieser Buchdokumentation festgehalten.
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Wir veröffentlichen die Ergebnisse unserer Stiftungsarbeit, damit gute Ideen interdisziplinär verbreitet, diskutiert und weiterentwickelt werden können.
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Heute im Schaufenster:
📖 Neu im Dorf
Wie der Zuzug das Leben auf dem Land verändert
Seit einigen Jahren ziehen die Menschen in Deutschland wieder häufiger aufs Land. Überfüllte Großstädte, steigende Mieten und der Trend zum Homeoffice machen den Umzug ins Grüne für viele attraktiv – vor allem für junge Familien. Das Berlin-Institut und die Wüstenrot Stiftung haben in der Analyse „Landlust neu vermessen“ die Wanderungsstatistiken der vergangenen Jahre untersucht. Darauf aufbauend beschreibt die Studie „Neu im Dorf“, wie der Zuzug das Leben auf dem Land verändert. Dazu haben wir sechs Gemeinden besucht und mit zahlreichen Menschen gesprochen.
Der Zuzug kann neuen Schwung in ländliche Gemeinden bringen, die vormals schrumpfende Einwohner:innenzahlen zu verzeichnen hatten. Doch neue Bewohner:innen bringt auch neue Herausforderungen. Welche Gemeinden besonders zulegen und wie es gelingt, das Zusammenleben zu gestalten, beschreibt die Studie: Neu im Dorf – Wie der Zuzug das Leben auf dem Land verändert.
#wuestenrotstiftung #publikationen
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Heute im Schaufenster:
📖 Leben vor der Stadt.
Einfamilienhäuser als Möglichkeitsräume
Das Einfamilienhaus prägt unsere gebaute Umwelt wie keine andere Wohnform. Lange Zeit galt es als Wohnideal, doch heute steht es angesichts des demografischen Wandels, der Klimakrise und veränderter Lebensstile vor neuen Herausforderungen.
Dieses Buch dokumentiert das Forschungsprojekt „Leben vor der Stadt“ und entdeckt die verborgenen Chancen in bestehenden Einfamilienhausgebieten. Mit konkreten Beispielen und zukunftsweisenden Ideen lädt es Kommunen, Planer:innen, Architekt:innen und Bewohner:innen ein, das Einfamilienhaus als lebendigen Möglichkeitsraum neu zu denken.
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Heute im Schaufenster:
📖 Super Places
Niemanden betrifft die Stadt von morgen mehr als die Jugend von heute. Dennoch werden junge Menschen bei Planungsprozessen übersehen. Oft fehlt nicht das Interesse, sondern das nötige Wissen über kommunale Planungsabläufe und Beteiligungsmöglichkeiten. Super Places ist das erste digitale Tool zur planungskulturellen Bildung für Jugendliche in Deutschland. Es erklärt Stadtplanung verständlich, zeigt Partizipationswege auf und gibt Anleitungen für urbane Interventionen. Diese Publikation dokumentiert den koproduktiven Entwicklungsprozess mit Jugendlichen und legt das Augenmerk auf den Begriff der planungskulturellen Bildung, einen vernachlässigten Teil der baukulturellen Bildung. Sie richtet sich an Stadtplaner*innen, Verwaltungsfachkräfte, Sozialpädagog*innen und alle, die sich für Demokratieförderung und jugendgerechte Stadtentwicklung einsetzen.
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Gemeinschaft der Freunde
Deutscher Eigenheimverein e.V.
Hohenzollernstraße 45
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