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Immersive Lichtinstallationen, meditative Klangoasen, Sitzkissen im Museum und Künstler*innen, die behutsam für Zugänglichkeit sorgen: Well-being wird zum neuen Kriterium der Kunstrezeption. Reagiert diese Kunst auf eine ermüdete 24/7-Gesellschaft? Setzt sie der Reizüberflutung Komfort, den digitalen Medien sinnliche Erfahrung und einem krisenhaften Alltag geschützte Räume entgegen? Oder ist Kunst im Zeichen des Well-being Eskapismus? Steht sie im Gegensatz zu einer Kunst, die kritisch herausfordert und gekonnt provoziert? Verhindert das Wohlbefinden tiefergehende Reflexion – oder bildet es erst deren Grundlage? Vertreter*innen aus Neurowissenschaft, Kunst und Philosophie diskutieren über Well-being. Der Eintritt ist frei.
Podiumsteilnehmer*innen
- Hannah Cooke, Künstlerin
- Fabian Goppelsröder, Professor für Kunst und Theorie, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
- Corinna Kühnapfel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arts and Minds Lab, Technische Universität Berlin
- Kerstin Thomas, Professorin für Kunstgeschichte der Moderne, Universität Stuttgart
- Manuel van der Veen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart, Universität Stuttgart
Cancel Culture und Identitätsdebatte, Migration und Globalisierung, künstliche Intelligenz und Digitalisierung, Ökologie und Nachhaltigkeit – auch Kultureinrichtungen und Museen beziehen heute zu aktuellen gesellschaftlichen oder politischen Themen Stellung. Dreimal im Jahr werden in der Diskursreihe „kunst kontrovers“ (vormals „mittendrin“) Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen eingeladen, Themen zu diskutieren, die noch nicht zu Ende gedacht sind, eine dringliche Relevanz besitzen oder eine Herausforderung darstellen.
Details
- Beginn:
- 23.11.2026, 19:00 Uhr
- Ende:
- 23.11.2026, 21:30 Uhr
VERANSTALTUNGSORT
Universität Stuttgart, Hörsaalprovisorium
Breitscheidstraße 2A, 70174 Stuttgart

