BauWohnberatung Karlsruhe (Buch)
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Beschreibung
Wüstenrot Stiftung [Hg.], Ludwigsburg 2003, ISBN: 3-933249-55-4, kostenlos
Gute und nachfragegerechte Wohnungen zu bauen wird in Deutschland zu einer immer anspruchsvolleren Aufgabe. Dies gilt besonders im städtebaulichen Kontext, wo komplexe Bebauungssituationen, neue quartiersspezifische Nutzungsmischungen, leere öffentliche Kassen und die Auswirkungen der allgemeinen baukonjunkturellen Krise eine echte Herausforderung für einen überzeugenden Wohnungsbau darstellen. Hinzu kommen gewandelte Ansprüche an Wohnungen und Wohnumfeld, die mit kommunalen Vorgaben und bauwirtschaftlichen Gegebenheiten abgestimmt werden müssen. In Karlsruhe wurde der Versuch unternommen, eine neue Form für eine prozesshafte Wohnberatung zu entwickeln.
Im Vergleich zu den bisherigen Verfahren und Instrumenten sollte dieses BauWohnberatung genannte Modell eine frühzeitige Einbeziehung der späteren NutzerInnen gewährleisten, ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse besser berücksichtigen und eine flexible, im Verlauf des Planungsprozesses auch revidierbare Festlegung von Einzelzielen ermöglichen.
Vier Kooperationspartner fanden sich zusammen, um die BauWohnberatung in Karlsruhe ins Leben zu rufen: Der Werkbund Baden-Württemberg als Initiator dieses neuen Modells, die Stadt Karlsruhe als Vertreterin des damit verbundenen öffentlichen Interesses, die Volkswohnung Karlsruhe als sich seiner regionalen Verantwortung bewusstes, innovatives Wohnungsunternehmen und die Wüstenrot Stiftung als gemeinnützige Institution mit zahlreichen Projekten rund um das Bauen, Planen und Wohnen. Das erste Projekt für die BauWohnberatung wurde ein Konversionsgelände in Karlsruhe-Nord, für das gemeinsam mit den späteren Bewohnern ein Siedlungskonzept gesucht wurde, das u. a. eine ökologisch optimale Energieversorgung, ein Programm zur Baukostenbeschränkung und eine autoarme Erschließung berücksichtigen sollte. Die Dokumentation der wichtigsten Ergebnisse dieses Modellprojektes entstammt der wissenschaftlichen Begleitforschung im Auftrag der Wüstenrot Stiftung.
Die Stiftung auf Instagram
Begegnung entsteht nicht einfach so. Sie braucht Orte, an denen Menschen zusammenkommen können. Gerade wenn gesellschaftlicher Zusammenhalt unter Druck steht, Debatten härter werden, Vertrauen schwindet. Was oft fehlt, sind Räume, in denen wir uns wirklich begegnen.
Dritte Orte schaffen genau das: offene Treffpunkte ohne Hürden. Hier wird Gemeinschaft gelebt und Demokratie im Alltag erfahrbar. Damit das so bleibt, brauchen sie Aufmerksamkeit und Unterstützung.
Die Kampagne „Dritte Orte für Begegnung“ macht ihre Bedeutung sichtbar – gemeinsam mit dem Statement „Dritte Orte sind für gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar.“
Statement lesen und teilen: www.dritte-orte.org
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Zukunftsfragen der Gesellschaft:
Demokratie unter Spannung – Wählerwille, Rechtsstaat und Politik
📍23.02.2026 Theaterhaus Stuttgart
📺 Link zum Livestream in unserer Bio
Demokratie lebt davon, dass die Stimme der Menschen zählt und staatliche Institutionen ihr Handeln nachvollziehbar begründen. Doch genau dieses Vertrauen scheint zu schwinden. Viele Bürger:innen haben den Eindruck, dass Entscheidungen parteistrategisch getroffen werden und zudem häufiger korrigiert, gebremst oder juristisch eingehegt werden – während sich ihr Wählerwillen darin kaum noch widerspiegelt.
Gleichzeitig wächst die Sorge um den Schutz der demokratischen Ordnung. Populistische Parteien gewinnen an Gewicht, Diskussionen an Schärfe. Gerichte greifen ein, politische Konflikte werden zu rechtlichen Auseinandersetzungen. In Deutschland wie international zeigt sich: Demokratie ist kein ruhiger Konsensraum, sondern ein Ort wachsender Spannungen.
Der Gesprächsabend geht einer zentralen Frage unserer Zeit nach: Haben Menschen noch das Gefühl, dass ihre Stimme wirklich zählt – oder erleben sie Demokratie zunehmend als etwas, das über ihre Köpfe hinweg organisiert wird? Sind fundamentale Spannungen Ausdruck einer lebendigen Demokratie oder stellen sie eine Bedrohung dar, der die „wehrhafte Demokratie“ entgegentreten muss? Und lässt sich der Erfolg populistischer Bewegungen auch als Reaktion auf ungelöste Spannungen verstehen?
🎙️ Thea Dorn im Gespräch mit:
Prof. Dr. Elisa Marie Hoven &
Prof. Dr. Philip Manow
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Wer verteidigt unsere offene Gesellschaft?
Unsere Demokratie steht unter Druck.
Populismus gewinnt an Einfluss, politische Gewissheiten bröckeln.
Was bedeutet das für Parteien, Allianzen und die demokratische Mitte?
Wo verläuft die Grenze zwischen Konservatismus und Rechtspopulismus?
Und wer trägt heute Verantwortung für eine offene Gesellschaft?
🎙️ Thea Dorn im Gespräch mit:
Roger de Weck
Prof. Dr. Andreas Rödder
Aufzeichnung vom 8. April 2025
📍 Theaterhaus Stuttgart
Mehr Mitschnitte unserer Gesprächsreihe "Zukunftsfragen der Gesellschaft" findet ihr auf unserem YouTube Kanal | @WuestenrotStift
#wuestenrotstiftung #demokratie #zukunftsfragen @rogerdeweck
Gemeinschaft der Freunde
Deutscher Eigenheimverein e.V.
Hohenzollernstraße 45
D-71638 Ludwigsburg







