Atelier der Erinnerung (Buch)
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Beschreibung
Herausgegeben von der Wüstenrot Stiftung und der Folkwang Universität der Künste, 128 Seiten, Wüstenrot Stiftung, Ludwigsburg, 2016.
ISBN 978-3-933249-34-0
Künstlerische Archive spiegeln die Gedächtniskultur unserer Gesellschaft. Sie initiieren Prozesse des individuellen Erinnerns und werden gleichzeitig zu Orten kollektiver Erfahrung im Umgang mit der Geschichte. Sie können als ästhetischer Erfahrungsraum des Gedächtnisses verstanden werden. In der fotografisch-künstlerischen Praxis wird der Begriff Archiv auf vielschichtige Weise interpretiert und gestalterisch umgesetzt. Gemeinsam ist diesen Arbeiten in der Auseinandersetzung mit dem Archiv-Begriff die Recherche und die Visualisierung historisch/kulturellen Wissens in ästhetisch konzentrierten Übersetzungen, wobei das Motiv des „Antisubjektivismus“ – wie es Theodor Adorno in Bezug auf Walter Benjamins Passagen-Werk beschrieb – häufig eine wichtige Rolle spielt. Der Fotografie kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Ihre unterschiedlichen Bildsprachen, die ästhetischen und gesellschaftlichen Funktionen des Mediums im Privaten, im Öffentlichen und im Künstlerischen erscheinen im Kontext individueller gestalterischer Konzepte zu Aspekten des Archivs eingesetzt. Dokument, Reproduktion oder Inszenierung, zufällig assoziiert oder streng strukturiert, als serielle Tableaus oder in medienübergreifenden Installationen angeordnet, wie auch in Fotobüchern gestaltet – die fotografisch-künstlerischen Konzepte zu Aspekten des Archiv-Begriffes sind heute vielschichtig. Eine eingehendere Untersuchung des Archivarischen als Ausgangspunkt fotografischer Produktion gibt es bislang nur vereinzelt. Das gemeinsam von der Folkwang Universität der Künste und der Wüstenrot Stiftung veranstaltete Symposium „Das Atelier der Erinnerung“ hat daher dieses Thema aufgegriffen und von unterschiedlicher Seite zur Diskussion gestellt. Die Tagung fand am 9. und 10. Januar 2015 in Essen im Sanaa-Gebäude auf dem Gelände der Kulturwelterbestätte Zeche Zollverein statt.
Von besonderem Interesse war dabei, das Thema sowohl aus geisteswissenschaftlicher wie aus künstlerischer Sicht zu erörtern. Die Wissenschaftler Wolfgang Ernst, Knut Ebeling und Susanne Regener untersuchten und diskutierten den archivarischen Aspekt in der Fotografie, während die Künstlerinnen und Künstler Marianna Christofides, Susan Meiselas, Armin Linke, Jörg Sasse und Erik Kessels ihren eigenen künstlerischen Umgang mit dem weiten Themenfeld des Archivs vorstellten.
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Zukunftsfragen der Gesellschaft:
Demokratie unter Spannung – Wählerwille, Rechtsstaat und Politik
📍23.02.2026 Theaterhaus Stuttgart
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Demokratie lebt davon, dass die Stimme der Menschen zählt und staatliche Institutionen ihr Handeln nachvollziehbar begründen. Doch genau dieses Vertrauen scheint zu schwinden. Viele Bürger:innen haben den Eindruck, dass Entscheidungen parteistrategisch getroffen werden und zudem häufiger korrigiert, gebremst oder juristisch eingehegt werden – während sich ihr Wählerwillen darin kaum noch widerspiegelt.
Gleichzeitig wächst die Sorge um den Schutz der demokratischen Ordnung. Populistische Parteien gewinnen an Gewicht, Diskussionen an Schärfe. Gerichte greifen ein, politische Konflikte werden zu rechtlichen Auseinandersetzungen. In Deutschland wie international zeigt sich: Demokratie ist kein ruhiger Konsensraum, sondern ein Ort wachsender Spannungen.
Der Gesprächsabend geht einer zentralen Frage unserer Zeit nach: Haben Menschen noch das Gefühl, dass ihre Stimme wirklich zählt – oder erleben sie Demokratie zunehmend als etwas, das über ihre Köpfe hinweg organisiert wird? Sind fundamentale Spannungen Ausdruck einer lebendigen Demokratie oder stellen sie eine Bedrohung dar, der die „wehrhafte Demokratie“ entgegentreten muss? Und lässt sich der Erfolg populistischer Bewegungen auch als Reaktion auf ungelöste Spannungen verstehen?
🎙️ Thea Dorn im Gespräch mit:
Prof. Dr. Elisa Marie Hoven &
Prof. Dr. Philip Manow
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Wer verteidigt unsere offene Gesellschaft?
Unsere Demokratie steht unter Druck.
Populismus gewinnt an Einfluss, politische Gewissheiten bröckeln.
Was bedeutet das für Parteien, Allianzen und die demokratische Mitte?
Wo verläuft die Grenze zwischen Konservatismus und Rechtspopulismus?
Und wer trägt heute Verantwortung für eine offene Gesellschaft?
🎙️ Thea Dorn im Gespräch mit:
Roger de Weck
Prof. Dr. Andreas Rödder
Aufzeichnung vom 8. April 2025
📍 Theaterhaus Stuttgart
Mehr Mitschnitte unserer Gesprächsreihe "Zukunftsfragen der Gesellschaft" findet ihr auf unserem YouTube Kanal | @WuestenrotStift
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Ein großer Moment für Stephan Feldhaus🎓💫
Seine Promotion ist abgeschlossen!
Wir freuen uns riesig, dass wir ihn auf diesem Weg begleiten durften.
Herzlichen Glückwunsch, lieber Stephan
von der Wüstenrot Stiftung! ❤
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Infos zu unseren Stipendiat:innen und zur Bewerbung
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Foto © Stephan Feldhaus
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Gemeinschaft der Freunde
Deutscher Eigenheimverein e.V.
Hohenzollernstraße 45
D-71638 Ludwigsburg







