ZukunftsWerkstattWohnbauen 2012

Die TeilnehmerInnen der ZukunftsWerkstattWohnbauen auf der Dachterrasse des Alvar-Aalto-Kulturhauses in Wolfsburg (Foto © Wüstenrot Stiftung)

Die TeilnehmerInnen der ZukunftsWerkstattWohnbauen auf der Dachterrasse des Alvar-Aalto-Kulturhauses in Wolfsburg (Foto: telegrau.com © Wüstenrot Stiftung)

Die bekannten Schlagworte der modernen Stadtplanung wie „Mischung von Arbeiten und Wohnen“, „Stadt der kurzen Wege“ und „Innerstädtische Verdichtung“ beschrieben auch die Aufgaben der Stadtentwicklung in Wolfsburg. Darüber hinaus jedoch musste die Reißbrettstadt aus den 1930iger Jahren in ihrer Rolle als Company-City agieren und dabei nicht nur den Wandel von der industriell geprägten zur Dienstleistungsstadt meistern. Die Struktur der Stadt mit ihren dezentral angeordneten Siedlungen und der Innenstadt, in der wichtige kulturelle oder öffentliche Einrichtungen entlang einer Achse angeordnet sind, stellte die Planer vor die schwierige Aufgabe, ein attraktives Zentrum zu kreieren. Eine besondere Herausforderung stellte das sogenannte Handwerkerviertel dar. Die ZukunftswerkstattWohnbauen 2012 der Wüstenrot Stiftung suchte nach Wegen, die Qualität des Handwerkerviertels für die Wohnnutzung zu steigern. Drei unterschiedliche Interventionen, die „aktivieren“, „vernetzen“ und „verdichten“, zur Aufwertung des Handwerkerviertels wurden entwickelt, wobei die Identität des Gebiets im Grundsatz gewahrt bleiben sollte. Diese behutsamen Eingriffe, die die Qualität steigern, ohne zu überformen, bieten übertragbare und beispielgebende Lösungsansätze für die Entwicklung der Wolfsburger Innenstadt.