Wüstenrot Stiftung Fellowship

Foto © Frederike Lausch

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Die Wüstenrot Stiftung engagiert sich seit 1990 operativ und fördernd in wissenschaftlichen Disziplinen. Sie initiiert und unterstützt Forschungs-, Ausstellungs- und Publikationsprojekte. Seit 2019 vergibt die Wüstenrot Stiftung Fellowships an hochqualifizierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

WER IST ANGESPROCHEN?

Das Fellow-Programm ist offen für Nachwuchswissenschaftler/innen und praktische Expert/innen aus allen Disziplinen. Gefördert werden zeitlich begrenzte und thematisch konzentrierte Forschungsvorhaben.
Der thematische Fokus des Forschungsvorhabens sollte im Zusammenhang mit den Schwerpunkten der Arbeit der Wüstenrot Stiftung stehen. Hierzu gehören die Themenfelder Erhaltung, Erforschung und Vermittlung von materiellem und immateriellem Kulturgut des 20. Jahrhunderts (Baudenkmale, Sammlungsbestände etc.) sowie Forschungsdesiderate und Querschnittsthemen zu zentralen Zukunftsfragen unserer Gesellschaft (Stadt und Land, demographischer Wandel etc.).
Vergeben werden Fellowships für 3 bis 24 Monate. Die Höhe der Vergütung richtet sich nach der wissenschaftlichen Qualifikation des Fellows.
Vorschläge für Vorhaben / Projektvorschläge können jederzeit durch Nachwuchswissenschaftler/innen / Expert/innen oder Institutionen (Hochschulinstitute, Archive, Sammlungen etc.) eingereicht werden.
Das Fellow-Programm strebt die Ausweitung der Zusammenarbeit von Nachwuchswissenschaftler/innen und Expert/innen aus verschiedenen Disziplinen an.

Bitte senden Sie ein Exposé zum Vorhaben mit Zeit- und Arbeitsplan per Email an info@wuestenrot-stiftung.de

Wüstenrot Stiftung Fellows

Forschungsessay zu Max Bächer und Albert Speer

Der Architekt und Hochschullehrer Max Bächer (1925-2011) besuchte 1973 den Architekten und ehemaligen Reichsminister für Bewaffnung Albert Speer. Von dieser Begegnung fertigte Bächer ein minutiöses Protokoll an. Dieser Text ist nur ein Archivfund, der sein Interesse an NS-Architektur zeigt. Die wissenschaftliche Auswertung dieses Teils des Nachlasses durch Frederike Lausch ging der Frage nach, in welcher Beziehung Bächers Interesse an faschistischer Architektur zu den gesellschaftlichen Debatten und zum Architekturdiskurs der damaligen Zeit stehen. Das Forschungsergebnis erscheint unter dem Titel „Faschismus und Architektur – Max Bächers Auseinandersetzung mit Albert Speer“.

Foto © Frederike Lausch

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Wissenschaftlicher CV:

2019
Das Forschungsprojekt von Frederike Lausch ist Teil einer Forschungsinitiative zur Bearbeitung von Sammlungsbeständen im Archiv des Deutschen Architekturmuseums (DAM) im Rahmen des Center for Critical Studies in Architecture (CCSA).

seit April 2020
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehr- und Forschungsgebiet Architekturtheorie der RWTH Aachen

2019
Promotion zum Thema „Gilles Deleuze und die Anyone Corporation. Übersetzungsprozesse zwischen Philosophie und Architektur“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

2014–2019
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main und am Fachbereich Architektur der TU Darmstadt sowie Projektkoordinatorin des Center for Critical Studies in Architecture (CCSA)

2014
Master of Science Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar

2011
Bachelor of Science Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar

Vorstandsmitglied des Netzwerks Architekturwissenschaft e.V.

Projektlaufzeit:Kooperationspartner:
seit 2019