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Selbständigkeit durch Betreutes Wohnen im Alter (Buch)

Über den Buchhandel erhältlich

Beschreibung

Herausgegeben von der Wüstenrot Stiftung, 144 Seiten.
Eine gemeinsame Veröffentlichung der Wüstenrot Stiftung und des Karl Krämer Verlags, Ludwigsburg/Stuttgart, 1994.
ISBN 3-7828-4023-2

Die Zahl der älteren Menschen in der Bundesrepublik steigt ständig an. Während 1993 rund 16,6 Mio. Einwohner über 60 Jahre alt waren, werden es im Jahr 2030 ungefähr 24,4 Mio. sein. Die Versorgung dieser wachsenden Zahl von Senioren wird eine der wichtigsten Herausforderungen der Sozialpolitik der Zukunft sein. Die älteren Menschen wünschen sich in der Mehrzahl die Aufrechterhaltung des selbständigen Wohnens. Aber auch für die Politik sind Konzepte von Bedeutung, die die Selbstständigkeit der Menschen möglichst lange erhalten.

In diesem Zusammenhang gewinnt das Betreute Wohnen zunehmend an Bedeutung. Dieses Wohnkonzept ermöglicht die Selbständigkeit in den eigenen vier Wänden auch bei Hilfs- und Pflegebedürftigkeit. Aus der Sicht der Wüstenrot Stiftung ist es ein zukunftsweisendes Konzept. Heute verbergen sich hinter dem Begriff Betreutes Wohnen noch sehr unterschiedliche Angebote. Eine Abstimmung darüber, welche Anforderungen ein Dienstleistungsangebot erfüllen muss, um den Namen Betreutes Wohnen zu rechtfertigen, ist bislang erst in Ansätzen geleistet. Einen Beitrag hierzu wollte die Wüstenrot Stiftung leisten, als sie 1993 erstmals einen Gestaltungspreis ausschrieb. Durch die Prämierung zukunftsweisender und modellhafter Projekte sollte eine Übersicht geschaffen werden über realisierte Konzepte aus diesem Bereich.

Mit Hilfe eines von einem Fachbeirat entwickelten Kriterienkatalogs wurden die eingereichten Arbeiten von einer unabhängigen Jury bewertet. Die öffentliche Preisverleihung fand im Oktober 1993 statt. Bei dieser Veranstaltung wurde in Fachvorträgen die Situation aus der Sicht sowohl der Gerontologie, als auch der Wohnungswirtschaft und der Architekten beleuchtet. Die Preisträger erhielten Gelegenheit, ihre Projekte und die dazugehörige Konzeption kurz vorzustellen.

Das vorliegende Buch erläutert die Grundzüge des Konzeptes. Es gibt die Vorträge dieser Veranstaltung wieder und stellt die im Rahmen des Gestaltungspreises prämierten Arbeiten vor.

Im Anhang werden darüber hinaus wichtige Normen und beispielhafte Planungshinweise zitiert sowie die zehn von der Wüstenrot Stiftung in Abstimmung mit dem Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) entwickelten Thesen zum Betreuten Wohnen aufgeführt.

Das vorliegende Buch gibt allen, die mit der Planung oder Ausführung von Wohnungen für ältere Menschen befasst sind, wertvolle Hinweise und Anregungen. Durch die Vorstellung der prämierten Objekte in Wort und Bild bekommt der Leser eine Vorstellung von der ganzen Bandbreite möglicher Lösungsansätze.

Kategorien: Buchhandel, Zukunftsfragen Schlagwort: Publikationen Wissenschaft & Forschung

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Das Promotionsprojekt hat Commons-Public-Partnerships (CPP) als Rechtsinstrument und kommunale Handlungsform de lege ferenda zum Gegenstand. Commons sind soziale Systeme der Selbstverwaltung von Ressourcen in Peer Governance seitens einer Gemeinschaft von Nutzer*innen. In koproduktiven CPP würde der Staat solche Commons als demokratische Institutionen für das urbane Gemeinwohl unterstützen – im Sinne gesellschaftlicher Forderungen nach einem Recht auf Stadt und munizipalistischer Bewegungen als auch den Prinzipien der Neuen Leipzig Charta für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung in Europa.⁠
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„Bestattungspraktiken der spätneolithischen Trichterbecherkultur im westlichen Münsterland“⁠
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Die ältesten Bauwerke Nordeuropas sind die gut 5000 Jahre alten Megalithgräber der Trichterbecherkultur, in denen man Tote direkt nebeneinander bestattete. Zeitgleich setzte man Verstorbene jedoch auch einzeln in einfachen Flachgräbern bei. Ziel des Vorhabens ist erstmalig ein Vergleich beider Bestattungsweisen im Münsterland. Anhand der Beigaben beider Bestattungsformen sowie landschaftsarchäologischer Untersuchungen wird entschlüsselt, wie eng die Kontakte zwischen Megalith- und Flachgräbergemeinschaften waren und ob dahinter womöglich verschiedene Bevölkerungsgruppen standen.⁠
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Es gibt wenige Orte, an denen (im)materielles Kulturerbe, die Geschichte der Literatur, der Kunst, der Wissenschaften und der Politik im 19. und 20. Jahrhundert so eng zusammenkommen wie im Ensemble Goethe-Wohnhaus.⁠
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🪶Goethes ehemaliges Wohnhaus in Weimar ist seit zwei Jahrhunderten ein nationaler Erinnerungsort. In dieser Zeit wurde es erweitert, im Krieg zerstört, wiederaufgebaut, für politische Zwecke eingesetzt und immer wieder neu interpretiert.⁠
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🛠️ Ab 2026 wird das Ensemble umfassend saniert. Das ist Anlass, neu über diesen Ort nachzudenken: Was bedeutet er heute? Wie soll Goethes Leben und Werk künftig vermittelt werden?⁠
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📖 Gemeinsam haben die Wüstenrot Stiftung und die Klassik Stiftung Weimar 2022 und 2023 die Doppeltagung „Denkmal, Dichterhaus, Vermittlungsort“ veranstaltet. Eine Publikation fasst nun die spannenden Diskussionen aus Literaturwissenschaft, Denkmalpflege und Museumspraxis zusammen. Zwei große Bildstrecken zeigen Goethes Wohn- und Arbeitsräume, aber auch seine außergewöhnlichen Sammlungen zur Kunst und Natur.⁠
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👉 Die Publikation gibt es kostenlos als Print und Download⁠
wuestenrot-stiftung.de/publikationen | 🔗 in der Story⁠
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