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Der Kanzlerbungalow. Erhaltung, Instandsetzung, Neunutzung (Buch)

Über den Buchhandel erhältlich

Beschreibung

Herausgegeben von Georg Adlbert, 80 Seiten.
Eine gemeinsame Veröffentlichung der Wüstenrot Stiftung und des Karl Krämer Verlags, Ludwigsburg/Stuttgart, 2009.
ISBN 978-3-7828-1536-9

Der von Sep Ruf (1908–1982) erbaute Bonner Kanzlerbungalow zählt zu den wichtigsten Zeugnissen der deutschen Architektur und ist zugleich ein zentraler Ort der Zeitgeschichte. In Auftrag gegeben wurde das ehemalige Wohn- und Empfangsgebäude des Bundeskanzlers 1963 von Ludwig Erhard. Nach Erhard nutzten die Kanzler Kurt Georg Kiesinger, Willy Brandt, Helmut Schmidt, Helmut Kohl und kurze Zeit auch Gerhard Schröder den Bungalow.

2006 hat die Wüstenrot Stiftung damit begonnen, die beiden quadratischen Atriumhäuser, die seit 2001 unter Denkmalschutz stehen, im Rahmen ihres Programms für die Erhaltung hochkarätiger Bauten der Moderne zu sanieren und instand zu setzen. Die nach Abschluss der umfangreichen Arbeiten vorgelegte Monografie »Der Kanzlerbungalow. Erhaltung, Instandsetzung, Neunutzung« informiert über Baugeschichte und Revitalisierung der seit April 2009 für die Öffentlichkeit zugänglichen Anlage. Die Texte werden durch ca. 100 Abbildungen ergänzt. Darunter sind zahlreiche historische Aufnahmen und Pläne, die dem Leser Eindrücke aus der Entstehungszeit und von der späteren Nutzung der Bundeskanzler vermitteln. Die Bildstrecke mit Fotos von Tomas Riehle zeigt, wie sich der Bungalow 2009 präsentiert. Damit wendet sich die 80-seitige Publikation an Architekten, Denkmalschützer und die an moderner Architektur interessierte Öffentlichkeit, die den Bau nun auch innen besichtigen kann: Das Bonner Haus der Geschichte organisiert Besichtigungen für Gruppen bis zu 20 Personen.
Kategorien: Buchhandel, Denkmale Schlagwort: Publikationen Denkmalprogramm

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📋 Thema:⁠
„Die Commons-Public-Partnership: Ein Rechtsinstrument für die sozialökologische Transformation der Stadt“⁠
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Das Promotionsprojekt hat Commons-Public-Partnerships (CPP) als Rechtsinstrument und kommunale Handlungsform de lege ferenda zum Gegenstand. Commons sind soziale Systeme der Selbstverwaltung von Ressourcen in Peer Governance seitens einer Gemeinschaft von Nutzer*innen. In koproduktiven CPP würde der Staat solche Commons als demokratische Institutionen für das urbane Gemeinwohl unterstützen – im Sinne gesellschaftlicher Forderungen nach einem Recht auf Stadt und munizipalistischer Bewegungen als auch den Prinzipien der Neuen Leipzig Charta für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung in Europa.⁠
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„Bestattungspraktiken der spätneolithischen Trichterbecherkultur im westlichen Münsterland“⁠
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Die ältesten Bauwerke Nordeuropas sind die gut 5000 Jahre alten Megalithgräber der Trichterbecherkultur, in denen man Tote direkt nebeneinander bestattete. Zeitgleich setzte man Verstorbene jedoch auch einzeln in einfachen Flachgräbern bei. Ziel des Vorhabens ist erstmalig ein Vergleich beider Bestattungsweisen im Münsterland. Anhand der Beigaben beider Bestattungsformen sowie landschaftsarchäologischer Untersuchungen wird entschlüsselt, wie eng die Kontakte zwischen Megalith- und Flachgräbergemeinschaften waren und ob dahinter womöglich verschiedene Bevölkerungsgruppen standen.⁠
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Es gibt wenige Orte, an denen (im)materielles Kulturerbe, die Geschichte der Literatur, der Kunst, der Wissenschaften und der Politik im 19. und 20. Jahrhundert so eng zusammenkommen wie im Ensemble Goethe-Wohnhaus.⁠
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🪶Goethes ehemaliges Wohnhaus in Weimar ist seit zwei Jahrhunderten ein nationaler Erinnerungsort. In dieser Zeit wurde es erweitert, im Krieg zerstört, wiederaufgebaut, für politische Zwecke eingesetzt und immer wieder neu interpretiert.⁠
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🛠️ Ab 2026 wird das Ensemble umfassend saniert. Das ist Anlass, neu über diesen Ort nachzudenken: Was bedeutet er heute? Wie soll Goethes Leben und Werk künftig vermittelt werden?⁠
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📖 Gemeinsam haben die Wüstenrot Stiftung und die Klassik Stiftung Weimar 2022 und 2023 die Doppeltagung „Denkmal, Dichterhaus, Vermittlungsort“ veranstaltet. Eine Publikation fasst nun die spannenden Diskussionen aus Literaturwissenschaft, Denkmalpflege und Museumspraxis zusammen. Zwei große Bildstrecken zeigen Goethes Wohn- und Arbeitsräume, aber auch seine außergewöhnlichen Sammlungen zur Kunst und Natur.⁠
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👉 Die Publikation gibt es kostenlos als Print und Download⁠
wuestenrot-stiftung.de/publikationen | 🔗 in der Story⁠
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#KlassikStiftungWeimar #wuestenrotstiftung #goethe

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Es gibt wenige Orte, an denen (im)materielles Kulturerbe, die Geschichte der Literatur, der Kunst, der Wissenschaften und der Politik im 19. und 20. Jahrhundert so eng zusammenkommen wie im Ensemble Goethe-Wohnhaus.⁠
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