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Haus Schminke. Die Geschichte einer Instandsetzung (Buch)

Über den Buchhandel erhältlich

Herausgegeben von Berthold Burkhardt, 216 Seiten.
Eine gemeinsame Veröffentlichung der Wüstenrot Stiftung und des Karl Krämer Verlags, Ludwigsburg/Stuttgart, 2002.
ISBN 3-7828-1514-9

Beschreibung

Die zu Beginn der dreißiger Jahre für die Fabrikantenfamilie Schminke in Löbau erbaute Villa gehört zu den wichtigsten Zeugnissen der Architektur des 20. Jahrhunderts und sie gilt als Hauptwerk Hans Scharouns im Bereich des privaten Wohnungsbaus. Wegen seines kulturhistorischen Rangs wurde das Gebäude nun denkmalgerecht saniert und restauriert. Ziel war dabei die Erhaltung und behutsame Reparatur aller original überkommener Bau- und Ausstattungsteile. Spätere Veränderungen oder Zutaten wurden auf ihren Denkmalwert geprüft. Der Prozess der Sanierung und Instandsetzung und die Ergebnisse sind in dieser Dokumentation allgemein nachvollziehbar dargestellt.

Zugleich gibt das Buch aber auch einen spannenden Einblick in die Entstehungsgeschichte des Hauses Schminke, stellt die Villa als Gebäudetypus der Moderne dar und lässt Zeitzeugen zu Wort kommen. Das heute der Öffentlichkeit wieder zugängliche und als Begegnungsstätte für Jung und Alt genutzte Haus Schminke ist ein richtungweisendes Beispiel für den Umgang mit Baudenkmalen der Moderne. Es löst in überzeugender Weise den Anspruch ein, die gesamte Geschichte eines Baudenkmals einschließlich seiner Veränderungen und Verluste zu akzeptieren und zeitgemäß zu interpretieren. Deshalb ist dieses Buch eine wichtige Diskussionsgrundlage für anstehende Sanierungsprojekte.
Kategorien: Buchhandel, Denkmale Schlagwort: Publikationen Denkmalprogramm

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„Bestattungspraktiken der spätneolithischen Trichterbecherkultur im westlichen Münsterland“⁠
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Die ältesten Bauwerke Nordeuropas sind die gut 5000 Jahre alten Megalithgräber der Trichterbecherkultur, in denen man Tote direkt nebeneinander bestattete. Zeitgleich setzte man Verstorbene jedoch auch einzeln in einfachen Flachgräbern bei. Ziel des Vorhabens ist erstmalig ein Vergleich beider Bestattungsweisen im Münsterland. Anhand der Beigaben beider Bestattungsformen sowie landschaftsarchäologischer Untersuchungen wird entschlüsselt, wie eng die Kontakte zwischen Megalith- und Flachgräbergemeinschaften waren und ob dahinter womöglich verschiedene Bevölkerungsgruppen standen.⁠
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Es gibt wenige Orte, an denen (im)materielles Kulturerbe, die Geschichte der Literatur, der Kunst, der Wissenschaften und der Politik im 19. und 20. Jahrhundert so eng zusammenkommen wie im Ensemble Goethe-Wohnhaus.⁠
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🪶Goethes ehemaliges Wohnhaus in Weimar ist seit zwei Jahrhunderten ein nationaler Erinnerungsort. In dieser Zeit wurde es erweitert, im Krieg zerstört, wiederaufgebaut, für politische Zwecke eingesetzt und immer wieder neu interpretiert.⁠
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🛠️ Ab 2026 wird das Ensemble umfassend saniert. Das ist Anlass, neu über diesen Ort nachzudenken: Was bedeutet er heute? Wie soll Goethes Leben und Werk künftig vermittelt werden?⁠
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📖 Gemeinsam haben die Wüstenrot Stiftung und die Klassik Stiftung Weimar 2022 und 2023 die Doppeltagung „Denkmal, Dichterhaus, Vermittlungsort“ veranstaltet. Eine Publikation fasst nun die spannenden Diskussionen aus Literaturwissenschaft, Denkmalpflege und Museumspraxis zusammen. Zwei große Bildstrecken zeigen Goethes Wohn- und Arbeitsräume, aber auch seine außergewöhnlichen Sammlungen zur Kunst und Natur.⁠
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👉 Die Publikation gibt es kostenlos als Print und Download⁠
wuestenrot-stiftung.de/publikationen | 🔗 in der Story⁠
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