ZukunftsWerkstattWohnbauen 2006 (Buch)
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somdn_product_pageBeschreibung
Wüstenrot Stiftung [Hg.], Ludwigsburg 2007, ISBN: 3-933249-00-7, kostenlos
Die ZukunftsWerkstattWohnbauen der Wüstenrot Stiftung war im September 2006 zu Gast in Leipzig. Im Stadtquartier Plagwitz wurden ungewöhnliche Wohnformen, die ein hohes Maß an Individualität mit einer Idee von Gemeinschaft verbinden sollten, gesucht. Im Vordergrund der Untersuchung stand die Frage, in welchem Maße Individualität und Gemeinschaft miteinander verbunden bzw. getrennt werden. Die Qualitäten des Stadtteils – die Nähe zum Zentrum, historische Spuren und große Freiraumpotentiale mit Wasser und Grün – waren nur begrenzt erfahrbar.
Brachen, verlassene Industriehöfe und leer stehende Häuser prägen das Bild und verstellen den Blick für die Lebensqualität, die Plagwitz bieten könnte. Die ZukunftsWerkstattWohnbauen suchte kreative Lösungen zur Vitalisierung dieser Qualitäten.
Die Teilnahme am Workshop ermöglichte ein Stipendium der Wüstenrot Stiftung, das in der deutschen Hochschullandschaft einmalig ist: Die achtzehn hochbegabten jungen Architekt/innen wurden von Hilde Léon (Léon Wohlhage Wernik, Berlin/Leibniz / Universität Hannover), Markus Neppl (ASTOC Köln / TU Karlsruhe) und Jacques Blumer (Atelier 5, Bern) intensiv betreut. Ein ambitioniertes Vortragsprogramm forderte den Blick über den eigenen akademischen Tellerrand; diskutiert wurden neben architektonischen und raumplanerischen Positionen, Themen aus Soziologie und Kunst.
Der vorliegende Band dokumentiert alle Vorträge und die Ergebnisse der drei Arbeitsgruppen des Workshops. Ein wichtiges Anliegen aller drei Konzepte war die Revitalisierung, Stärkung und Fortentwicklung des städtischen Raumes. Dies ist in je eigener Handschrift vorbildlich gelungen.
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Wir veröffentlichen die Ergebnisse unserer Stiftungsarbeit, damit gute Ideen interdisziplinär verbreitet, diskutiert und weiterentwickelt werden können.
Unsere Publikationen gibt`s kostenlos als Print & Download unter:
🔗 wuestenrot-stiftung.de/publikationen
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Heute im Schaufenster:
📖 Einfach mal machen
Ein Praxisleitfaden für wirksames Engagement vor Ort
Ortsmitten als Zentren der Vernetzung und des Austauschs – das ist keine neue Idee. Doch wenn altbewährte Treffpunkte in Kneipen oder Cafés geschlossen haben und alltägliche Wege zur Nahversorgung in Randgebiete nur noch mit dem Auto erreichbar sind, werden auch Zufallsbegegnungen und geteilte Räume in den Ortskernen weniger.
Mit der Pilotphase „Ortsmitte 2.0“ hat sich die Initiative Silicon Vilstal aus Niederbayern gemeinsam mit ihrer Kommune und überregionalen Netzwerken auf den Weg gemacht, um innovative Ideen in ihrer Region auszuprobieren. Mit dem Selbstverständnis ihrer Region als „Reallabor“ werden ergebnisoffene und kooperative Prozesse vor Ort ermöglicht, die wirksame Angebote gestalten können.
Die Autorin und Prozessbegleitung Eva Clara Tenzler hat die Initiative und ihre Partnerstrukturen im Rahmen eines Fellowships der Wüstenrot Stiftung während der Pilotphase wissenschaftlich begleitet, um Gelingensbedingungen und Hürden dieser Zugangswege zu ermitteln. Gemeinsam mit den Akteuren ist daraus EINFACH MAL MACHEN -Ein Praxisleitfaden für wirksames Engagement vor Ort entstanden, der Handlungsimpulse für zivilgesellschaftliche Initiativen bündelt, die gemeinsam mit ihrer Kommune aktiv werden möchten. Neben dem konkreten Erfahrungswissen aus den umgesetzten Projekten markiert die Publikation zehn bewährte Praxiswegweiser der Mitmachinitiative, um Vorhaben wirksam umzusetzen.
#wuestenrotstiftung #publikationen
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Heute im Schaufenster:
📖 Neu im Dorf
Wie der Zuzug das Leben auf dem Land verändert
Seit einigen Jahren ziehen die Menschen in Deutschland wieder häufiger aufs Land. Überfüllte Großstädte, steigende Mieten und der Trend zum Homeoffice machen den Umzug ins Grüne für viele attraktiv – vor allem für junge Familien. Das Berlin-Institut und die Wüstenrot Stiftung haben in der Analyse „Landlust neu vermessen“ die Wanderungsstatistiken der vergangenen Jahre untersucht. Darauf aufbauend beschreibt die Studie „Neu im Dorf“, wie der Zuzug das Leben auf dem Land verändert. Dazu haben wir sechs Gemeinden besucht und mit zahlreichen Menschen gesprochen.
Der Zuzug kann neuen Schwung in ländliche Gemeinden bringen, die vormals schrumpfende Einwohner:innenzahlen zu verzeichnen hatten. Doch neue Bewohner:innen bringt auch neue Herausforderungen. Welche Gemeinden besonders zulegen und wie es gelingt, das Zusammenleben zu gestalten, beschreibt die Studie: Neu im Dorf – Wie der Zuzug das Leben auf dem Land verändert.
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Heute im Schaufenster:
📖 Leben vor der Stadt.
Einfamilienhäuser als Möglichkeitsräume
Das Einfamilienhaus prägt unsere gebaute Umwelt wie keine andere Wohnform. Lange Zeit galt es als Wohnideal, doch heute steht es angesichts des demografischen Wandels, der Klimakrise und veränderter Lebensstile vor neuen Herausforderungen.
Dieses Buch dokumentiert das Forschungsprojekt „Leben vor der Stadt“ und entdeckt die verborgenen Chancen in bestehenden Einfamilienhausgebieten. Mit konkreten Beispielen und zukunftsweisenden Ideen lädt es Kommunen, Planer:innen, Architekt:innen und Bewohner:innen ein, das Einfamilienhaus als lebendigen Möglichkeitsraum neu zu denken.
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Gemeinschaft der Freunde
Deutscher Eigenheimverein e.V.
Hohenzollernstraße 45
D-71638 Ludwigsburg







