ZukunftsWerkstattWohnbauen 2004 (Buch)
Vergriffen
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128 Seiten
Mit Mit Beiträgen von Georg Adlbert, Stefan Berg, Theo Brenner, Hartmut Häußermann, Hilde Léon, Paul Kahlfeldt und Walter Stamm-Teske.
Wüstenrot Stiftung [Hg.], Ludwigsburg 2005, ISBN: 3-933249-58-9, kostenlos
Jede Stadt hat Orte, deren städtisches Potenzial im „Dornröschenschlaf“ liegt. Am Beispiel von drei Gebieten im Herzen Bonns experimentierte die fünfte ZukunftsWerkstattWohnbauen der Wüstenrot Stiftung im September 2004 mit städtischen Wohnbautypologien, um exemplarisch neue Formen des städtischen Wohnens zu entwickeln.
Die Teilnahme am zwölftägigen Workshop ermöglichte ein Stipendium der Wüstenrot Stiftung, das in der deutschen Hochschullandschaft einmalig ist: Die siebzehn hochbegabten jungen Architekt/innen wurden von Hilde Léon (Berlin/TU Hannover), Paul Kahlfeldt (Berlin/TU Kaiserslautern) und Walter Stamm-Teske (Bauhausuniversität Weimar) intensiv betreut. Ein ambitioniertes Vortragsprogramm forderte den Blick über den eigenen akademischen Tellerrand; diskutiert wurden neben architektonischen und raumplanerischen Positionen, Themen aus Soziologie, Geschichte und Kunst. Ort der fünften ZukunftsWerkstattWohnbauen war die Stadt Bonn, die in den vergangenen Jahren weitreichende Veränderungen erfahren musste und vorbildliche Lösungsansätze entwickeln konnte.
Der vorliegende Band dokumentiert alle Vorträge und die Ergebnisse der drei Arbeitsgruppen des Workshops. Die drei gewählten Planungsgebiete im Zentrum von Bonn haben eins gemeinsam: Sie liegen mitten in der Stadt und haben dennoch eine abseitige Position, wodurch ihr städtisches Potenzial unbefriedigend ausgeschöpft ist. Alle unterschiedlichen Ansätze operieren zwar mit bekannten Typologien, bieten jedoch in der architektonischen Interpretation neue und unkonventionelle Qualitäten für das Wohnen. Ein wichtiges Anliegen aller drei Konzepte war die Revitalisierung, Stärkung und Fortentwicklung des städtischen Raumes. Da jede Stadt in ihrem Zentrum über solche inneren Peripherien und vergessenen Orte verfügt, haben die Bonner Standorte Modellcharakter.
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