Wohnen im Eigentum in der Stadt (Buch)
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Beschreibung
Herausgegeben von der Wüstenrot Stiftung, 200 Seiten.
Eine gemeinsame Veröffentlichung der Wüstenrot Stiftung und des Karl Krämer Verlags, Ludwigsburg/Stuttgart, 2004.
ISBN 3-7828-1519-X
Das Wohnen im Eigentum kehrt zurück in die Stadt. Nachdem über viele Jahre hinweg Wohneigentumsbildung und Suburbanisierung eng miteinander verknüpft waren, entstehen nun in vielen Städten neue, attraktive Wohnprojekte. Zu einem signifikanten Anteil tragen zu dieser Entwicklung so genannte neue Wohn- und Haushaltsformen bei, denen eine besondere Neigung zu urbanen Wohnstandorten unterstellt wird.
Aber auch unter den Familien, denen bis vor wenigen Jahren ein überwiegendes Interesse am Wohnen im Umland der Städte zugewiesen werden konnte, wächst die Neigung zum Wohnen in der Stadt – wenn das Angebot stimmt.
Die Verantwortlichen in vielen Städten begrüßen diese „Renaissance“ des urbanen Wohnens aus verschiedenen Gründen. Zum einen, weil vor dem Hintergrund anstehender Umbau- und Revitalisierungsmaßnahmen die Bedeutung des Wohnens in der Stadt allgemein wieder wächst. Ehemals militärisch genutzte oder durch Gewerbeerosion und wirtschaftlichen Strukturwandel frei gewordene Flächen können für eine neue Wohnnutzung vorgesehen werden. An traditionsreichen Standorten entstehen auf diese Weise vielfältige Chancen und Perspektiven für eine in die Zukunft gerichtete Stadtentwicklung. Zum anderen hat sich in vielen Stadtverwaltungen die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Möglichkeiten zur Ausschöpfung der in den Städten vorhandenen, eigenen Entwicklungspotenziale wesentlich davon bestimmt werden, inwieweit es gelingt, möglichst allen Bevölkerungsgruppen geeignete Angebote und Räume zu bieten und diese an der Gestaltung der zukünftigen Strukturen des örtlichen Gemeinwesens zu beteiligen.
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❓ Zählt meine Stimme noch?
❓ Oder wird Politik über die Köpfe der Menschen hinweg gemacht?
Demokratie lebt davon, dass die Stimme der Menschen zählt und staatliche Institutionen ihr Handeln nachvollziehbar begründen. Doch genau dieses Vertrauen scheint zu schwinden. Viele Bürger:innen haben den Eindruck, dass politische Entscheidungen parteistrategisch getroffen oder durch Gerichte korrigiert und begrenzt werden, während sich ihr eigener Wählerwille darin immer weniger widerspiegelt.
Gleichzeitig wächst die Sorge um den Zustand der demokratischen Ordnung: Populistische Parteien gewinnen an Einfluss, gesellschaftliche Debatten werden schärfer und politische Konflikte verlagern sich zunehmend in juristische Auseinandersetzungen. In Deutschland wie international zeigt sich: Demokratie ist kein ruhiger Konsensraum, sondern ein Ort wachsender Spannungen.
🔮 Zukunftsfragen der Gesellschaft:
Demokratie unter Spannung: Wählerwille, Rechtsstaat und Politik
mit Prof. Dr. Elisa Marie Hoven
Professorin für Strafrecht an der Universität Leipzig / Richterin am Sächsischen Verfassungsgerichtshof
und Prof. Dr. Philip Manow
Professor für Internationale Politische Ökonomie an der Universität Siegen
📎 Mehr unter:
wuestenrot-stiftung.de/zukunftsfragen-unserer-gesellschaft
#WüstenrotStiftung #wuestenrotstiftung
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